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Die Bedeutung des Wärmeschutz hat in den letzten Jahren stetig zugenommen und erheblich an Bedeutung gewonnen. Aus ökonomischen und auch ökologischen Gründen führte der Wärmeschutz bereits in den 1970er Jahren zu einer stärkeren Einbeziehung bei der Gebäudeplanung. Der wachsende Komfort und die gestiegnen Anforderungen am Wohnkomfort waren ebenfalls ein wichtiger Schwerpunkt Dämmstoffe einzusetzen.
Der Dämmstoff ist ein Material mit geringer Wärmeleitung, der in der Bauindustrie zur Wärmedämmung als Baustoff zum Einsatz kommt. Dämmstoffe sind zudem schalldämmend und weisen noch zahlreiche andere positive Eigenschaften auf. Dämmstoff zeichnet sich aufgrund vieler Hohlräume und einem großem Volumen bei geringem Gewicht aus und eignen sich hervorragend für die Dämmung von Gebäuden. Die eingeschlossene Luft ist im Vergleich zu Festkörpern ein schlechter Wärmeleiter und bewirkt eine sehr gute Wärmedämmung und eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit.
Bei energiebewusstem Bauen spielen Dämmstoffe eine wesentliche Rolle und tragen zur Herabsetzung des CO2-Ausstoßes bei. Die zunehmende Einsicht und die Notwendigkeit von Energiesparmaßnahmen nimmt die Bedeutung von Dämmstoff stetig zu.
Eine Vielfalt an Dämmstoffe wird dazu in Deutschland angeboten. Dabei werden Dämmstoffe aus unterschiedlichen Materialien hergestellt. Vom Altglas über Vulkangestein und Schafswolle finden diese Materialen als Dämmstoff Verwendung. Pro Jahr werden in Deutschland mehr als 30 Millionen m³ an Dämmstoffe verarbeitet. Dabei stehen Rohstoffe für Synthetische Dämmstoffe nur begrenzt zu Verfügung und stammen überwiegend aus energieaufwendigen Herstellungsprozessen. Dagegen sind Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen nicht für jeden Zweck einsetzbar.
Dämmstoffe werden in zwei Hauptgruppen unterteilt, in organische Dämmstoff die aus Kohlenstoffverbindungen und anorganische Dämmstoffe die aus mineralischen Stoffen bestehen. Diese beiden Gruppen unterscheiden sich noch zusätzlich nach Herkunft ihrer Rohstoffe in natürliche und synthetische Materialien. Bei der Anwendung von Dämmstoff spielen einflussreiche Eigenschaften, beispielsweise das Feuchtigkeitsverhalten, Brandverhalten und die Schalldämmung eine wichtige Rolle.
Natürlich- organische Dämmstoffe sind nachwachsende Materialien wie z.B. Schafwolle, Stroh, Flachs, Holz und Kork. So entstehen aus Flachs, Hanf und Schafwolle Faserdämmstoffe in Filzform oder als Matten. Aus der Rinde von Korkeichen entstehen Dämmprodukte die zu Platten oder Granulat verarbeitet werden. Holz dient der Herstellung von Holzfasern und Holzspänen.
Synthetisch - organische Dämmstoffe dazu gehört Polystrol, welches durch Polymerisation gewonnen wird. Es wird mit einem Treibmittel aufgeschäumt und dann zu Platten gepresst. Aus Polyurethan oder Phenolharz gibt es weitere Hartschaumplatten.
Die Produktion der Dämmstoffe erfolgt nach Normen oder nach bauaufsichtliche Zulassungen. Stoffnormen legen beispielsweise genau fest, welche Angaben in Dämmstoffe enthalten sein müssen. Damit Dämmstoffe entsprechend dem Einsatz besser zugeordnet werden können, unterscheidet man verschiedene Typen Dämmstoffe und deren Anwendung. Dabei wurden die Anforderungen an Wärmestoffe neu definiert. Die wichtigste Eigenschaft von Wärmedämmstoffe ist eine spezifische Wärmeleitfähigkeit. Sie wird unter anderem vom Porenvolumen, der Porengröße, dem Gefügeaufbau, der Rohdichte, der Temperatur, Feuchtigkeit und des Luftdruckes beeinflusst.
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